Ich betone immer wieder, wie wichtig es ist, den stillen Raum in uns wieder zu entdecken.
Dies ist unser Zuhause, das immer da ist. Dieser Raum, diese Stille, die wir sind, kann uns nicht genommen werden.
Es ist die Quelle für all unser Potential.

Warum fällt es uns schwer, den Raum der Stille in uns zu erfahren?

Die meisten Menschen sind aktuell noch eher verstandeslastig im Aussen orientiert.
Durch viele Angebote und Verlockungen, soll man von sich und der eigenen Kraft abgelenkt werden.
Viele Menschen sind so sehr mit ihrem Verstand identifiziert, dass sie ihr „Ich-Gefühl“ daran geknüpft haben.
Momente der Stille, des Wartens, der Reizarmut empfindet der Verstand als langweilig und bedrohlich, weil er dann seine Daseinsberechtigung in Gefahr sieht.

Bei Menschen, die sehr stark mit dem Verstand identifiziert sind, herrscht wie eine Art Sucht nach Unruhe, Geräuschen im Hintergrund, Ablenkung und Konsum. Auch die permanente Beschäftigung mit Problemen kann darin begründet sein, dass der Verstand/das Ego Beschäftigung sucht.

In Gesprächen mit anderen Menschen kann man manchmal heraushören, dass immer wieder Probleme zelebriert werden.
Auftauchende Stille im Zusammensein mit anderen Menschen, wird manchmal so ausgelegt, „dass man sich nichts zu sagen habe..“.

Wenn Du den Mut hast, das ständiges Hintergrundrauschen zu reduzieren, die ständige Ablenkung mal abzustellen, wirst Du nach einer Zeit feststellen, wie wertvoll Stille mit Dir und im Zusammensein mit anderen ist.

Diese Formulierungen können Dir helfen, Dich wieder mit Deiner wahren Essenz,
dem Zuhause in Dir zu verbinden:

Ich verbinde mich mit der Frequenz von Stille.
Ich verbinde mich mit reiner Liebe.

Indem Du die Präsenz in Deinem inneren Raum wieder einnimmst, kannst Du mehr Fülle, Freude, Kraft und Klarheit erleben. Gespräche bekommen eine andere Wertigkeit.

 

Verwandte Beiträge: Kann man den Verstand beruhigen?; Der Raum der Wahrnehmung