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Frei fließendes Bewusstsein ist unser Ursprungszustand. Wir sind Wandel. Das einzige, was steig ist, ist, dass wir ein Tor sind, durch des Bewusstsein erschafft/kreiert und wieder fließen lässt. Das Leben möchte durch Dich hindurchfließen.

Wie bereit bist Du für einen Bewusstseinswandel? Welche Grundhaltung brauchst Du, damit Du die Veränderung sein kannst, die Du Dir wünscht? Sehr oft kommen Menschen zu mir mit dem Wusch nach Veränderung. Häufig braucht es erst einmal ein tragfähiges inneres Fundament, das mit Selbsterkenntnis verbunden ist.

Der Buddha hat dazu einmal einen passenden Vergleich formuliert, indem er Menschen mit Gefäßen verglichen hat.

Es gibt 4 Sorten von Gefäßen:

Das erste Gefäß ist voller Löcher. Man kann zwar viel herein füllen, aber es läuft sofort wieder heraus. Dieser Mensch ist offen für Veränderung und hat keine Widerstände, aber er verliert ruckzuck wieder den Fokus oder tanzt auf zu vielen Hochzeiten. Die Veränderung wird sehr oberflächlich verlaufen.

Das zweite Gefäß hat Risse. Man füllt etwas hinein und nach und nach sickert es wieder heraus. Diese Menschen sind ebenfalls offen für Veränderung, zunächst intensiv mit der Veränderung beschäftigt und erste Erfolge stellen sich ein. Auch der Leidensdruck lässt nach. Nach einiger Zeit nimmt die Motivation ab und die alten Muster dringen wieder nach vorne. Man könnte das als einen geistigen JoJo Effekt bezeichnen.

Das dritte Gefäß ist voll mit Flüssigkeit. Alles, was herein gefüllt wird, bringt das Gefäß zum Überlaufen. Nichts Neues passt mehr hinein. Diese Menschen sind voller Blockaden und innerer Widerstände und stehen sich beispielsweise mit Zweifeln, Überheblichkeit, persönlichen Erfahrungen, Bedenken, Ängsten und Besserwisserei selbst im Weg. Zu viel Denken verbaut Dir Deine innere Reise.

„Ich weiß/kann das schon“
„Ich brauche keine Belehrungen“
„Kenne ich“
„Das ist so nicht“
„Das ist unmöglich. Das glaube ich nicht“
„Das ist Spinnerei“
„Ich kann das nicht“

Das vierte Gefäß ist leer und dicht. Es ist wie ein offener Geist, der bereit ist für Erfahrung.

Die Sprunghaftigkeit weicht der Konzentration. Diese Menschen haben beste Voraussetzungen dafür, Veränderungen lebendig zu gestalten und ihre Mitte im Lebensfluss zu finden. Sie werden das Bewusstsein des „Ursprungszustandes“ in sich verankern. Sie lernen wie ein Kind und sind fähig, sich unvoreingenommen auf etwas Neues einzulassen. Wesentliche Erkenntnisse werden verinnerlicht und im Fokus gehalten.

Welches Gefäß bist Du aktuell?

Womit stehst Du Dir selbst im Weg? Wie könntest Du ein leeres, dichtes Gefäß werden.
Der beste Weg, ein leeres Gefäß zu werden ist, sich von Vorurteilen und der Identifikation mit gedanklichen Positionen (Meinungen) zu lösen. Wenn Du mit neuen Inhalten oder anderen Meinungen konfrontiert wirst, dann erfahre diese zuerst und denke später darüber nach. Komme dem Plappergeist in Deinem Kopf einfach zuvor und hefte nicht an seiner Meinung fest, denn diese sind nur gebündelte Gedankengewohnheiten, die nichts mit Wahrheit zu tun haben.

Sei immer wieder bereit, eine gemachte Erfahrung mit einer Neuen zu überschreiben und übe Dich in einem integrierenden Bewusstsein.

Konzentration und eine klare innere Ausrichtung auf das, was Du entwickeln möchtest ist wichtig. Lass Dich trotz Verlockungen oder Zweifeln nicht abbringen und sei wie ein Fluss, der ins Meer fließt.