Eine Geistige Entschlackung wirkt Wunder und kann Dein Wohlbefinden steigern!

Geistige Entschlackung wirkt Wunder

von Brigitta C. Kemner
Veröffentlicht am 20 Juni 2016

Viele Menschen denken an eine ernährungsbezogene Diät, um sich wohler zu fühlen in ihrem Körper: Einfach einmal den lästigen Ballast loswerden, Kilos reduzieren, sich leichter fühlen und entschlacken. Doch selten denken wir darüber nach, dass wir das mit unserem Kopf noch viel besser tun könnten. Warum? Gedanken sind nicht zollfrei! Gedanken und Worte setzen Energie in Bewegung und haben IMMER eine Wirkung. Immer wiederkehrende Gedanken mit ähnlichem oder gleichem Inhalt prägen unsere Wahrnehmung der Realität, beeinflussen Gefühle und Handlungen und hinterlassen deutliche Spuren. Die Buddhistin Ayya Khema hat es mi ihrer Aussage über uns Menschen sehr treffend zusammengefasst:

„Weniger denken, mehr lieben!“

Der Strom der Gedanken in unserem Kopf ist für viele Menschen eine große Quelle für Unzufriedenheit, Angst, Druck und Unruhe. Hinzu kommt die ständige „Beschallung“ durch Medien. Wir kommen einfach innerlich nicht zur Ruhe und das zwanghafte Denken macht uns zu geistigen Nomaden. Viele Gedanken sind unsinnig und blockieren uns:

– Die ständige WARUM Frage zu etwas, was wir nicht verstehen oder ändern können.
– Die Grübelei über zukünftige Szenarien, die nie auftreten.
– Die ärgerlichen oder wütenden Gedanken über andere Personen, auf deren Verhalten wir keinen Einfluss haben.
– Die Suche nach dem Schuldigen oder die Selbstvorwürfe.
– Das ständige Surfen in Erinnerungen, wenn wir etwas verloren haben.
– Der innere Widerstand gegen etwas, was wir nicht wollen, was aber trotzdem da ist.
– Das Nachdenken über die ANDEREN oder die Vergleiche, die wir immer wieder anstellen ( Was sollte wer tun? Wer hat welche Erwartung nicht erfüllt? Wer hat welchen Fehler gemacht? Wer ist besser oder schlechter oder hat mehr oder weniger als ich? Wer könnte wie über mich denken?)

Eine Gedankendiät verbessert unser Wohlbefinden enorm, entspannt und ist sehr förderlich für unsere Gesundheit. Sie stärkt und reinigt unseren Kontakt zu uns selbst. Unser mentales Immunsystem entwickelt sich und der Geist wird trainiert. Bewusst- heit ist notwendig, um in jeder Situation angemessen reagieren zu können und Dir ein positives Lebensgefühl zu verschaffen. Sie hilft Dir dabei, nicht zu einer Marionette Deiner Gedanken (es denkt Dich), anderer Menschen oder Situationen zu werden. Doch wie schafft man das? Löse Dich zunächst einmal von Urteilen, ständigen Bewertungen und destruktiven Gedanken.

Gedanken und Gefühlen, die Dich belasten und negativ stimmen
Emotionale Abneigung von etwas, was nicht Deinen Vorstellungen entspricht (will ich nicht, soll anders sein)
Zwängen, Geboten oder Erwartungshaltungen (was hält der/die davon, wie muss ich sein, was muss ich tun)
Vergleichen mit anderen Menschen und Fokussierung auf das, was Du nicht erreichst, nicht geschafft hast, nicht darstellst, nicht bist oder nicht bekommen hast.

Überlege einmal genau, in welchen Bereichen Dir das noch schwer fällt.
Die Bedingung dafür ist, dass Du Dir dieser Gedanken zunächst einmal bewusst wirst:

1. Beobachte einmal zehn Tage lang Deine Gedanken. Schaffe Bewusstsein für das Hier und Jetzt: sei immer mit Deiner ganzen Aufmerksamkeit bei dem was Du gerade tust.

2. Stelle fest, wann Du positiv und zielführend denkst und wann Du negativ denkst und das Ungewollte dadurch geradezu anziehst oder verstärkst. Unterbrich Dich dabei!

3. Mache Dir bewusst: DAS, WAS ICH JETZT DENKE VERWIRKLICHT SICH IN DIESEM AUGENBLICK UND IST REALITÄT.

4. Es geht nicht immer darum, alles positiv zu bewerten. Es geht darum, das JETZT anzunehmen und nicht damit zu kämpfen gegen das, was schon da ist.

5. Versuche Situationen oder Menschen nur wahrzunehmen ohne sie sofort aufgrund von Erfahrung zu bewerten oder zu etikettieren (gut/schlecht/richtig/falsch/mag ich/mag ich nicht)

6. Trainiere Deine Koordination (z.B. Jonglieren). Das verbessert den Fokus auf das JETZT und stoppt Gedanken.

7. Achte einmal 5 Minuten am Tag ganz bewusst auf Deine Atmung. Beobachte Deine Atmung. Mache Deinen Kopf frei, indem Du einfach nur wahrnimmst.

8. Beobachte, wie Deine Gedanken Gefühle auslösen. Viele unangenehme Gefühle lösen sich auf, wenn Du Deine Gedanken loslässt.

9. Setze Dich bewusst hoch bewerteten Situationen aus und trainiere, gelassen und ruhig zu bleiben und nur zu beobachten, was in Dir vorgeht, ohne darauf zu reagieren. Oder probiere etwas aus, von dem Du meinst, dass Du es nicht kannst.

10. Verzichte einige Abende bewusst auf Medien und sei Dir selbst genug.

Nach einigen Wochen Entschlackungskur wird sich eine innere Freiheit und Zufriedenheit deutlich machen. Du darfst diese neue Gedankendiät natürlich auch gerne dauerhaft anwenden und merken, wie Du innerlich leichter und entspannter wirst …

Meditationsseminar mit Brigitta Kemner

Meditation und Präsenz kann jede/r lernen! Sehr viele Menschen suchen heutzutage nach einem Weg zu mehr Ruhe und innerer Zufriedenheit. Gerade bei unserem herausfordernden Berufsalltag ist Meditation notwendig, um den Geist zu klären und innerlich frei zu werden. Da der normale Berufsalltag keine Möglichkeit für das SEIN lässt und somit die Entwicklung des Geistes und Herzens auf der Strecke bleiben, brauchen wir unbedingt ein Erfahrungsfeld für uns, was uns aus der Dysbalance befreit ✓

Seminarleitung: Brigitta C. Kemner

Seminartage: 17.09 und 18.09.2016

Meine heutige Inspiration als PDF zum Ausdrucken
Headerbild © Contrastwerkstatt (Fotolia)

Brigitta C. Kemner

Eine gute Bedürfnisbalance sowie innere Stabilität und Gesundheit sind die wichtigste Basis für stabile Leistungen in einem anspruchsvollen Berufsalltag. Sie können mich als Katalysator, Förderer, Impulsgeber, Erwecker, Berater, Lehrer, Begleiter und Trainer nutzen. Als Expertin für das Thema Leistungskraft und Leadership liegen meine Schwerpunkte in allen Themen, die unser „Menschsein“ betreffen ...

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