Wasser hält uns am Leben!

Wasser ist Leben!

von Brigitta C. Kemner
Veröffentlicht am 12 April 2016

„Wasser hält uns am Leben! Ohne Wasser könnten wir Menschen nicht existieren. Die Gesundheit eines jeden von uns hängt größtenteils davon ab, wie und wie oft wir Wasser zu uns nehmen“

Der menschliche Körper besteht zu 75% aus Wasser, das Gehirn sogar zu mehr als 85%. Alle physiologischen Vorgänge des Körpers erfordern Wasser. Schon ein Flüssigkeitsverlust von nur 2% führt zu spürbaren Einschränkungen der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Leider trinken viele Menschen viel zu wenig Wasser, obwohl es für uns immer verfügbar ist.
Wir leben mit diesem „Luxus“ und sind uns dessen nicht bewusst oder schätzen ihn oft nicht.

Zu wenig Wasser?

Das deutlichste Warnzeichen ist Durst. So signalisiert der Körper, dass er dringend Nachschub braucht. An ein Durstgefühl kann man sich gewöhnen. Warte nicht, bis sich das Durstgefühl einstellt, sondern trinke über den Tag verteilt immer wieder Wasser, damit der Körper ausreichend versorgt ist und leistungsfähig bleibt. Bei älteren Menschen ist das Warnzeichen „Durst“ oft nicht vorhanden. Im Alter nimmt das Durstgefühl ab und deshalb trinken vielen Menschen dann zu wenig. Es ist daher besonders wichtig, im Alter an regelmäßiges Trinken zu denken.

Trinken wir nicht genug, sendet uns der Körper neben dem Durstgefühl noch weitere Signale: Kopfschmerzen (das Blut verdickt sich), Schwindel, Konzentrationsprobleme, eine dunkle Farbe des Urins, trockene Haut, rissige Lippen, Verstopfung oder Muskelkrämpfe. Doch wie viel Flüssigkeiten brauchen wir und welche Flüssigkeit ist geeignet? „Das beste Getränk, was man trinken sollte, ist gutes, mineralstoffreiches, stilles Wasser oder Mineralwasser ohne Kohlensäure

In stillem, weichem, gutem Wasser ist das Bindungsvermögen für Stoffe, die unser Körper ausscheiden soll („Abfall“) am besten. So kann das getrunkene Wasser die Schlacken aus dem Körper gut aufnehmen und aus dem Körper schleusen. Das Wasser hilft beim Entgiften des Körpers. Kohlensäure ist für den Körper ein Abfallprodukt. Das ist nicht weiter schlimm, weil es durch die Lunge abgeatmet und durch die Nieren wieder ausgeschieden wird. Allerdings wirkt sich viel Kohlensäure negativ auf den Stoffwechsel aus. Kohlensäure hemmt den optimalen Stoffwechsel des Körpers.

Es besteht die Gefahr von Übersäuerung, weil der Entgiftungsprozess nicht optimal ablaufen kann. Damit der Körper unseren Säure-Basen Haushalt ausgleichen kann, sollten wir zumindest unseren Hauptbedarf an Wasser mit stillem Wasser abdecken. Trotzdem hat Mineralwasser mit Kohlensäure auch angenehme Nebeneffekte: Es sorgt für eine bessere Durchblutung der Mundschleimhaut und wirkt dadurch etwas appetitanregend. Kohlensäure regt das Nervensystem an und bringt den
Kreislauf in Schwung. Ein kühles Glas am Morgen macht uns daher wach für den Tag.

Kohlensäure füllt den Magen und kann daher Hungergefühl entgegenwirken. In größeren Mengen kann das Völlegefühl aber sehr unangenehm sein. Bei großem Durst sollten wir daher tendenziell immer zu stillem Wasser greifen. Kohlensäurehaltiges Mineralwasser eignet sich in der Küche nicht nur als Begleitung zu feinen Menüs, sondern auch als Zutat für Speisen und Backwaren. Cremespeisen oder Quark werden durch die Zugabe von Mineralwasser locker. Beim Backen kann Kohlensäure sogar Backpulver ersetzen. Wichtig ist der Mineraliengehalt, der aber völlig unabhängig vom Kohlensäuregehalt ist.

Arten von Wasser

Wasser ist als Grundnahrungsmittel das wichtigste Lebensmittel des Menschen und kann durch keine anderen Stoffe ersetzt werden. Daher steht den Menschen in Deutschland auch ein breites Angebot an Wässern zur Verfügung, wobei das Spektrum der Wasserarten heutzutage recht unterschiedlich und vielseitig ist:

Tafelwasser: Mischung aus Trinkwasser, Quellwasser und Mineralwasser. Mineralsalze und Kohlensäure können zugesetzt sein.

Quellwasser: Es muss aus einer natürlichen Wasserquelle stammen. Ein Mindestgehalt an Mineralien ist nicht vorgeschrieben.

Mineralwasser: Hat seinen Ursprung in unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasserquellen, es ist von ursprünglicher Reinheit und gekennzeichnet durch seinen Gehalt an Mineralien, Spurenelementen oder sonstigen Bestandteilen. Natürliches Mineralwasser muss mit dem Ort der Quellnutzung, den Namen der Quelle und Angaben der wichtigsten Inhaltsstoffe gekennzeichnet werden. Mineralstoffgehalte:

Mit geringem Mineralstoffgehalt: höchstens 500mg/l
Mit sehr geringem Mineralstoffgehalt: höchstens 50mg/l
Mit hohem Mineralstoffgehalt: mehr als 1500mg/l

Bei einem Mineralwasser mit dem Zusatz „enteisent“ oder „entschwefelt„, wurde dem Mineralwasser aus optischen und geschmacklichen Gründen das Mineral Eisen oder Schwefel nachträglich entzogen. Quelle: Code-Knacker

Heilwasser: Arzneimittel mit der Kennzeichnung von Nebenwirkungen und Gegenanzeigen. Es enthält besondere, physiologisch wirksame Stoffe.

Stilles Wasser: Enthält keine oder nur sehr wenig Kohlensäure (weniger als 5,5 g/Liter).

Wie viel Wasser braucht der Mensch?

Über den Tag verteilt solltest Du mindestens 2,5 – 3 Liter reines Wasser trinken. Getränke wie Alkohol, Kaffee, Limo, Saft, Cola, Schwarzer Tee und manche Kräutertees entziehen dem Körper Wasser. Es wird zunächst vermehrt Wasser aus dem Körper ausgeschieden. Das getrunkene Wasser wird zum Teil schneller abtransportiert, als von den Zellen aufgenommen werden kann. Nach dem Alkoholgenuss: Trinke anschließend mindestens die gleiche Menge Wasser, um den alkoholbedingten Wasserverlust auszugleichen und um der Übersäuerung des Körpers entgegenzuwirken! Alkohol, Kaffee und Säfte sind also Genussmittel, keine Getränke! Für die normale Flüssigkeitszufuhr gilt: reines Wasser und möglichst wenig andere Flüssigkeiten.

Grundregel: Trinke jeden Morgen auf den nüchternen Magen mindestens 1 Glas lauwarmes Wasser, über den Tag verteilt 8-10 Gläser und vor dem Schlafengehen 1 Glas. Die Faustregel lautet: 40 ml Flüssigkeit täglich pro kg Körpergewicht. Vor und nach dem Sport solltest Du ebenfalls viel trinken. Die Ausrede „Ich mag kein Wasser“ oder „Ich vergesse das immer“ zählt nicht. Es ist etwas vollkommen Notwendiges und Natürliches und diese Fragen stellen sich nicht. Es geht nur darum, WIE Du es schaffst, auf eine gesunde Zufuhr zu kommen. Niemand möchte sich eigentlich durch unachtsames Verhalten schaden. Wir haben uns leider häufig so ein unachtsames Verhalten angewöhnt. Zeit für eine Verhaltensänderung 🙂

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Headerbild © Billion Photos (Fotolia)

Brigitta C. Kemner

Eine gute Bedürfnisbalance sowie innere Stabilität und Gesundheit sind die wichtigste Basis für stabile Leistungen in einem anspruchsvollen Berufsalltag. Sie können mich als Katalysator, Förderer, Impulsgeber, Erwecker, Berater, Lehrer, Begleiter und Trainer nutzen. Als Expertin für das Thema Leistungskraft und Leadership liegen meine Schwerpunkte in allen Themen, die unser „Menschsein“ betreffen ...

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