Gute Tipps für mehr Motivation zum Training und beim Sport

Mehr Motivation zum Training

von Brigitta C. Kemner
Veröffentlicht am 28 August 2014

Hast Du Dir vorgenommen, mehr Sport zu machen aber findest irgendwie nicht den Dreh? Der Wille ist da, aber der innere Schweinehund hat bessere Argumente? Hättest Du gerne mehr Motivation? Oft sind es kleine Dinge, die große Wirkung zeigen können. Für alles, was Du regelmäßig machen möchtest gelten jedoch immer 2 wichtige Zahlen. 72 und 21: Komme ins Handeln, wenn Du Dir etwas vorgenommen hast. Alles, was Du innerhalb von 72 Stunden nicht in Aktion bringst verebbt wieder. Es dauert 21 Tage, bis Dein innerer Schweinehund eine neue Gewohnheit akzeptiert. Bleibe 21 Tage einfach dran und tue es, ohne Dich zu fragen ob Du gerade Lust hast. Du brauchst Disziplin, Konstanz und feste Gewohnheiten in dieser ersten Phase. Hast Du diese drei Wochen geschafft, wird es plötzlich viel leichter und macht Spaß.

Nachfolgend noch ein paar weitere Tipps für mehr Motivation beim Training

Gönne Dir mal etwas Neues (z.B. neue Laufschuhe oder ein neues Outfit), das hilft, sich aufs Training zu freuen. Dokumentiere Dein Training, so hast Du jederzeit eine objektive Übersicht über Deinen Trainingsfleiß. Sorge für Abwechslung und variiere die Orte, Trainingsstrecken und Trainingseinheiten. Monotonie sorgt schnell für mangelnde Motivation. Manchmal kann auch ein wenig Musik gut tun. Sorge für ausreichend Schlaf, Müdigkeit führt zu Trainingsunlust. Setze Dich nicht unter Druck, lass doch einfach mal die Uhr zu Hause uns trainiere nach Lust und Laune. Suche Dir einen passenden Trainingspartner oder Trainer. Gemeinsames Training lässt die Zeit vergehen wie im Fluge. Ein Coach schafft neue Anreize und bessere Ergebnisse. Überlege Dir vor dem Training, womit Du Dich nachher belohnen wirst, z.B. warmes Bad oder netten Fernesehabend.

Immer daran denken: Training schafft Kalorienpolster. Bei einem Laufkilometer verbrennst Du beispielsweise etwa 70 kcal!!!!! Lass die Ausrede „keine Zeit“ nicht gelten. Jeder kann sich 3-mal pro Woche 30 bis 60 Minuten Zeit dafür nehmen, Lebenszeit und Lebensqualität zu gewinnen. Pflege den Kontakt zu Menschen, die ähnlich denken wie Du oder die regelmäßig trainieren. Das schafft gute Gefühle und Motivation. Beschäftige Dich mit dem Thema auch außerhalb Deines Trainings. Lese Bücher über Fitness oder schaue interessante Filme bzw. Reportagen zu diesem Thema. Dein Unterbewusstsein wird dadurch positiv beeinflusst. Setze Dich mindestens 1-mal am Tag mit Deinem Optimalzustand auseinander. Vor allem dann, wenn Du Dich zum Training motivieren willst: Wie genau ist es, wenn ich mein Ziel erreicht habe? Wie bin ich, denke ich, handele ich dann? Welche Vorteile bietet es mir? Warum ist das für mein Leben wichtig? Schließe Deine Augen und stelle es Dir innerlich vor.

Suche Dir Herausforderungen, die Dich stolz machen: Trainiere mal bei strömendem Regen, melde Dich zu einem Volkslauf an oder schließe eine Wette mit einem Freund ab. Setze Dir wöchentliche Trainingsziele und baue Dein Training als Verabredung mit Dir am Anfang der Woche in Deinen Terminplan ein. Lerne Dein Training zu lieben, das ist die halbe Miete. Trainiere so früh wie möglich, dann hast Du diesen Punkt des Tages schon erledigt. Sei stolz auf Zwischenziele und Ergebnisse. Vergleiche ab und zu das, was früher war, mit dem wo Du jetzt stehst: Was genau hat sich bereits deutlich verbessert?? Genieße auch die kleinen Dinge! Denke an zukünftige Situationen, in denen es auf Deine Fitness oder Attraktivität ankommt. Wäre es nicht wunderbar, dort in „Bestform“ aufzulaufen? Lass Ausreden wie: heute nicht, dafür morgen, nicht mehr gelten, diese Ausreden gehören zum Verhaltensmuster Deiner Vergangenheit.

Denke nicht lange nach, sondern tu es einfach! Du musst beim Training nicht immer in Bestform sein, auch eine kleine ruhige Einheit ist besser als keine. Sei Vorbild für Dein Umfeld. Wenn sich andere an Dir orientieren, motiviert Dich das automatisch selbst. Dein Training lief nicht optimal? Macht nichts, frag Dich lieber, woran es lag und was beim nächsten Mal besser geht. Es gibt kein Versagen, nur Feedback. Du hast länger ausgesetzt und Dir fehlt die Motivation dazu, wieder so weiterzumachen, wie bisher? Versuche vier Trainingseinheiten so schnell wie möglich hintereinander zu absolvieren. Versprochen, danach ist die neue Gewohnheit wieder installiert. Manchmal solltest Du auch mal nicht trainieren, beispielsweise bei starkem Kater, Schwächegefühl, extremer Müdigkeit, Schwindel, unter extremer Stressbelastung, unter starkem Druck, bei Flüssigkeitsmangel oder bei extremer muskulärer Müdigkeit (z.B. nach einer intensiven Einheit).

Kleiner Test: Wenn Du nicht sicher bist, ob Du pausieren sollst oder nicht: Trainiere 15 Minuten lang, wenn Dein negatives Gefühl nicht im Geringsten verschwindet, ist PAUSE angesagt. Abschließender Motivationstipp: Lege Dir Deine Trainingssachen für den nächsten Tag immer sichtbar bereit, nehme die Sportsachen mit zur Arbeit oder ziehe Dich nach der Arbeit direkt um, das erinnert Dich an Dein Vorhaben. Und jetzt: los geht’s …

Headerbild © Agamtb (Fotolia)
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Brigitta C. Kemner

Eine gute Bedürfnisbalance sowie innere Stabilität und Gesundheit sind die wichtigste Basis für stabile Leistungen in einem anspruchsvollen Berufsalltag. Sie können mich als Katalysator, Förderer, Impulsgeber, Erwecker, Berater, Lehrer, Begleiter und Trainer nutzen. Als Expertin für das Thema Leistungskraft und Leadership liegen meine Schwerpunkte in allen Themen, die unser „Menschsein“ betreffen ...

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