Antioxidantien

Freie Radikale abwenden

von Brigitta C. Kemner
Veröffentlicht am 8 Mai 2014

Hast Du schon einmal darüber nachgedacht, dass Dein Körper jede Sekunde schädlichen Angriffen durch freie Radikale ausgesetzt ist? Freie Radikale entstehen allein schon durch Atmung oder Stress und zerstören unsere Zellen. Wenn wir uns vor freien Radikalen nicht gut genug schützen, werden wir krank und altern schneller. Deswegen habe ich heute einige Inspirationen für Euch, wie Ihr Euch von diesen Zellschädlingen schützen könnt.

Antioxidantien – Wundermittel und Körperpolizei

Sicherlich hast auch Du schon einmal die Begriffe Antioxidantien oder freie Radikale gehört. Damit ist keine politische Gruppe gemeint, sondern etwas, mit dem unser Körper jeden Tag zu kämpfen hat. In unserem Körper laufen durch die Atmung, Autoabgase, Stress, Zigarettenrauch und beim Sonnenbaden Vorgänge ab, die wir Oxidation nennen. Bei der Oxidation entstehen sogenannte freie Radikale, die unsere Zellen angreifen und schädigen. Mit ihrer Freisetzung schädigen die freien Radikale für die Funktion der Zelle wichtige Moleküle, wie die DNA sowie die RNA und eine Vielzahl von Proteinen und Lipiden. Dies führt, so die These, zu einer stetig wachsenden Ansammlung von geschädigten Zellkomponenten, was wiederum den Alterungsprozess bewirkt. Die Theorie der freien Radikale dient auch als Erklärungsmodell für die Entstehung einer Reihe von Krankheiten wie Arteriosklerose oder Diabetes mellitus und Alzheimer.

Konkret äußern sich diese Schäden durch freie Radikale beispielsweise in einer faltigen und grauen Haut, der jede Spannkraft fehlt, in Venenschwäche, Krampfadern, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Problemen. Werden die feinen Gefäße der Augen beeinträchtigt, kommt es dort zu Degenerationserscheinungen und einer reduzierten Sehkraft. Freie Radikale können das Kollagen im Knorpelgewebe angreifen und dessen molekulare Struktur beeinträchtigen, was zu Gelenkbeschwerden wie Arthritis führen kann. Wird die DNA der Zellen von freien Radikalen beschädigt, dann kann es zu einer Entartung der Zelle kommen. Schlimmstenfalls kann sich diese Zelle vermehren und Krebs entsteht. Eigentlich sind freie Radikale bei allen Beschwerdebildern irgendwie beteiligt.

Nur ein Antioxidant (Radikalfänger) kann die Kettenreaktionen der freien Radikale unterbrechen und die zerstörerischen Zellschäden abwenden.

Antioxidantien helfen uns, uns vor freien Radikalen zu schützen und machen diese unschädlich. Diese Schutzstoffe sitzen in Obst- und Gemüsesorten direkt unter der Schale. Deshalb sollte man diese auch nicht schälen vor dem Verzehr, sondern gründlich waschen. Zu den bekanntesten Antioxidantien zählen Vitamine C und E, Carotinoide und die Spurenelemente Selen und Zink. Da die Antioxidantien das Wachstum und die Entwicklung vieler Zellen regulieren, können sie womöglich auch die Krebsentstehung hemmen. Viele Antioxidantien, die das Krebsrisiko senken können, lagern in Obst und Gemüse.

Vitamin E
Pflanzenöle, Nüsse, Mandeln

Vitamin C
Zitrusfrüchte, Johannisbeeren, Kiwi, Erdbeeren, Paprika Zitronen, Orangen, Johannisbeeren, Paprika, Kiwi, Tomaten, Sanddorn

Carotinoide
Möhren, Kürbisse, Tomaten, Süßkartoffeln, Paprika, Aprikosen, Mangos, Brokkoli, Spinat, Grünkohl

Polyphenole
Kirschen, Rotkohl, Weintrauben, Grüner und Schwarzer Tee, Kakao, Kaffeebohnen

Saponine
Hülsenfrüchte, Erbsen und Bohnen sowie Spinat

Sulfide
Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Schnittlauch

Selen
Fleisch, Fisch, Gemüse, Kartoffeln, Obst

Zink
Fettarmes Fleisch, fettarmer Käse

Weitere Lieferanten für Antioxidantien: Tomaten, Granatäpfel, Rosinen, Blaubeeren, Kohl, Brokkoli, Ingwer, Kerbel, Petersilie, Leinsamen, Vollreis, Rosmarin, Minze, Gurke, Spargel, Basilikum, Rotwein, Cranberries. Im Normalfall können wir durch den Verzehr von saisongerechten Obst oder Gemüsesorten unseren Bedarf abdecken. Wer zu Nahrungsergänzungen greifen möchte, der sollte auf jeden Fall hochwertige natürliche Mittel auf Obst und Gemüsebasis wählen. Bei uns sind häufig Monopräparate auf orthomolekularer Basis erhältlich, deren Wirkung fraglich ist und sogar schädlich sein kann …

Brigitta C. Kemner

Eine gute Bedürfnisbalance sowie innere Stabilität und Gesundheit sind die wichtigste Basis für stabile Leistungen in einem anspruchsvollen Berufsalltag. Sie können mich als Katalysator, Förderer, Impulsgeber, Erwecker, Berater, Lehrer, Begleiter und Trainer nutzen. Als Expertin für das Thema Leistungskraft und Leadership liegen meine Schwerpunkte in allen Themen, die unser „Menschsein“ betreffen ...

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