Optimiere Dein Mindset - Unsere Gedanken gestalten unser Leben!

Optimiere Dein Mindset

von Brigitta C. Kemner
Veröffentlicht am 24 Juli 2018

Das, was Du denkst, bestimmt Dein Leben und Deine Realität! Alles, was in Deinem Kopf vor sich geht, also Dein komplettes Netz an Gedanken, nennt man „Mindset“. Dazu gehören auch unsere Glaubenssätze. Unsere Glaubenssätze (Einstellungen), also die „Wahrheiten“, von denen wir fest überzeugt sind, prägen uns, leiten unser Denken, Fühlen und Handeln.

Das, was wir denken, entspricht unserer Realität aber nicht der absoluten Wahrheit. Es ist eine mögliche Sicht der Dinge, die wir erlernt und trainiert haben. Unsere Gedanken haben sich zu Denkgewohnheiten ausgeprägt. Glaubenssätze haben wir uns aus bestimmten Erlebnissen oder Erfahrungen gebildet oder von anderen Menschen bewusst oder unbewusst übernommen (Eltern, Lehrer, Freunde, Medien).

„Das Leben ist hart“
„Geld macht arrogant“
„Ich muss perfekt sein“
„Ich kann nicht alleine sein“
„Ich muss es allen recht machen“
„Laufen ist zu anstrengend für mich“
„Ich habe einen schlechten Stoffwechsel“
„Männer können nicht treu sein“
„Frauen sind zickig“
„Ich bin nicht liebenswert“
„Ich bin unattraktiv“
„Ich kann das nicht“
„Ich werde vom Pech verfolgt“
„Ich bin das Opfer“
„Ich bin nicht geduldig“
„Ich kann nicht NEIN sagen“
„Ich bin ungeschickt“
„Ich bin im Stress“

Glaubenssätze halten wir für wahr, weil wir sie immer wiederholt haben. Sie sind dadurch eingeprägt wie eine automatische Software. Das bedeutet aber nicht, dass sie einen wahren Hintergrund haben. Glaubenssätze sind häufig Verallgemeinerungen, die etwas in eine Absolutheit stellen, das gar nicht immer oder überhaupt so sein muss. Dadurch legen wir uns oft Steine in den Weg, denn wir verschließen uns vor der Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen. Wir richten unsere Aufmerksamkeit genau auf das, was wir erwarten. Dementsprechend wird es auch so eintreffen oder der alte Zustand wird bleiben (Gesetz der Anziehungskraft: das, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, wird wachsen).

Schon in der Kindheit prägen wir unser Mindset

Glaubenssätze und Überzeugungen geben uns Halt und ein Gefühl von Sicherheit. Für viele Menschen sind sie wie ein Sicher- heitsnetz, das uns vor Enttäuschungen und Fehlern schützen soll. Schon unsere Eltern prägen unsere Kernglaubenssätze. In jungen Jahren übernehmen wir Einstellungen ohne sie zu reflektieren. Tatsächlich können genau diese Überzeugungen einen großen Teil dazu beitragen, dass wir immer wieder Schmerzen und Enttäuschungen erleben.

Die Einstellung „Mach Dich bloß nicht selbstständig in der heutigen Zeit“ legt uns beispielsweise eine Beschränkung auf und beraubt uns beispielsweise der Möglichkeit, ein Talent zu beruflichem Erfolg zu bringen. Glaubenssätze entstehen durch GLAUBE. Das bedeutet, sie sind auch veränderbar! Aber trotzdem stellen Glaubenssätze für die meisten von uns eine unverrückbare Tatsache dar, mit denen wir es uns aber oft viel schwerer als nötig machen.

Es lohnt sich, die eigenen Glaubenssätze (z.B. Gedanken und Selbstgespräche) einmal herauszufiltern und sich eine Frage zu stellen: Tut diese Denkweise mir eigentlich gut? Bringt sie mich vorwärts? Wir können unser Mindset ändern, wenn es uns nicht gut tut. Hinderlich sind vor allem Glaubessätze, die uns Zwänge, Gebote und Verbote auferlegen: „Ich muss…“, „Ich darf nicht…“. Wichtig ist, dass bei der Veränderung nicht gleich das komplette Gegenteil formuliert wird. Dieser Schritt ist zu groß und kann das gewünschte Ziel unerreichbar machen, weil wir uns selbst nicht glauben:

Wer vorher gedacht hat, dass er dumm und hässlich ist, wird mit der neuen Denkweise: „Ich bin schlank und intelligent“ nicht viel bewirken. Es wäre hilfreich, sich mit: „Ich bin schlanker als ich dachte“, „Ich werde von Tag zu Tag schlanker“ und „ich habe viele unentdeckte Talente“ oder „Ich trainiere mein Gehirn“ bzw. „Ich sammle von Tag zu Tag mehr Wissen an“ eine Brücke zu bauen. Fakt ist: Wenn Du ein Problem lösen willst, dann kannst Du es nicht durch die gleiche Denkweise lösen, durch die es entstanden ist. Du brauchst die Denkweise des Ziels!

Beispiele für ein förderliches Mindset?

– „Ich darf auch NEIN sagen“
– „Ich lerne, mich durchzusetzen“
– „Ich darf mir Freiräume für mich nehmen“
– „Meine Gedanken brauchen auch eine Pause“
– „Ich ruhe in mir selbst und begegne Herausforderungen mit Zuversicht“
– „Ich schätze mich und meine Gesundheit wert“
– „Ich bin liebenswerter, als ich dachte“
– „Ich bin stark und erfolgreich“
– „Bewegung tut mir gut“

Wie lauten Deine neuen Glaubenssätze? Hast Du hinderliche Denkgewohnheiten erkannt?

Meine heutige Inspiration als PDF zum Ausdrucken
Bild © Bulat/Fotolia #213246093

Brigitta C. Kemner

Eine gute Bedürfnisbalance sowie innere Stabilität und Gesundheit sind die wichtigste Basis für stabile Leistungen in einem anspruchsvollen Berufsalltag. Sie können mich als Katalysator, Förderer, Impulsgeber, Erwecker, Berater, Lehrer, Begleiter und Trainer nutzen. Als Expertin für das Thema Leistungskraft und Leadership liegen meine Schwerpunkte in allen Themen, die unser „Menschsein“ betreffen ...

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